Fujiwara no Mokou

Aus Touhou Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
藤原 (ふじわら) ( ) 妹紅 (もこう)
Fujiwara no Mokou
ɸɯd͡ʑiwaɽa no mokoː (♫)
Fujiwara no Mokou
Fujiwara no Mokou in Urban Legend in Limbo
Selbstlose, Unsterbliche Menschendame
Mehr Charaktertitel
Alter Über 1300 Jahre
Spezies Mensch
Fähigkeiten
  • Unsterblichkeit
  • Verwendung von Magie
Heimat Hütte im Bambuswald der Verirrten
Beziehungen
Auftritte
Offizielle Spiele:
Literatur:
Musik 月まで届け、不死の煙 (Imperishable Night, Urban Legend in Limbo)
„Aber wie auch immer, ich kenn’ schon lange keine Angst mehr. Egal, wie oft ich von Pfeilen durchbohrt werde, so blitzschnell, dass sie kein Auge erspäht ... Egal, wie oft ich im Fegefeuer verbrenne, das schon so manches Dorf gesegnet hat ... Ich kann nicht sterben.
Fujiwara no Mokou (Imperishable Night, Extra-Stage gegen das Scarlet-Team )

Fujiwara no Mokou (藤原 の 妹紅) ist eine unsterbliche Menschenfrau, die im Bambuswald der Verirrten lebt. Vor über 1300 Jahren nahm sie das Hourai-Elixir ein, dass Kaguya Houraisan dem Kaiser von Japan hinterlassen hatte, und ist seitdem in jeder Art und Weise auf ewig unsterblich. Sie macht Kaguya für ihr Schicksal verantwortlich und sieht sie als ihre Erzfeindin an.

Es ist zu beachten, dass ihr Vorname Mokou und nicht Fujiwara ist. Im Falle von Adelsnamen wird auch im Westen die korrekte japanische Schreibweise mit dem Nachnamen vor dem Vornamen verwendet.

Allgemeines[Bearbeiten]

„Ich kenne den Tod nicht, und stehe über dem Dunklen. Seht mein schönes Danmaku, befreit vom dunklen Nirvana!“
Fujiwara no Mokou (Imperishable Night, Extra-Stage gegen das Geister-Team)

Mokous erster Auftritt war als Boss der Extra-Stage von Imperishable Night. Die Protagonistinnen werden durch Kaguya Houraisan als Auftragsmörder zu ihr geschickt.

Persönlichkeit[Bearbeiten]

Mokou ist eine Einzelgängerin und meidet andere, wo sie kann. Sie gibt sich abweisend und grob und meidet es, mit anderen zu sprechen. Trotz ihrer unfreundlichen Art hilft sie jedoch immer Menschen, die sich im Bambuswald der Verirrten verlaufen haben, in dem sie schon so lange lebt, dass sie ihn gut kennt. Sie schweigt zwar, während sie sie eskortiert und beschützt, oder antwortet nur kurz angebunden, scheint jedoch gerne zuzuhören und die kurzen Momente sozialer Interaktion zu genießen. Laut Hieda no Akyuu denkt sie nicht viel anders als ein gewöhnlicher Mensch.[1] Ihr Verhalten ändert sich deutlich, wenn es Aussicht auf einen Kampf gibt. In diesem Moment wird sie aufgeregt, lebhaft und prahlerisch.

Ihr Auftreten ist teilweise ungewöhnlich maskulin. Sie nutzt zwar in Imperishable Night eine weibliche Sprechweise, wechselte in späteren Auftritten jedoch auf eine männliche. Ihre Kleidung besteht aus einem Hakama mit getrennten Hosenbeinen, welcher so nur von Männern getragen wird - Frauen tragen, außerhalb von Kampfsportarten, eher die einem langen Rock ähnelnde Variante - und einem weißen, geknöpftem Hemd. Auch ihre Gestik, besonders mit ihrer häufigen Pose mit den Händen in den Taschen, unterscheidet sich vom femininen Auftreten vieler Touhou-Charaktere. Entgegen dessen wird in INABA vom Mond und Inaba der Erde gezeigt, dass sie offenbar insgeheim gerne kocht.

All dies hebt den Kontrast zwischen ihr und Kaguya Houraisan hervor - während Kaguya eine elegante Prinzessin nach dem japanischen Schönheitsideal mit feiner Ausdrucksweise und femininem Auftreten ist, ist Mokou grob und jungenhaft.

Überraschenderweise scheint Mokou mit ihrem unsterblichen Schicksal zurzeit sehr zufrieden zu sein. Sie genießt ihre Fehde mit Kaguya, welche ihrem Leben einen Sinn gibt, und ihre Beschreibung in Imperishable Night setzt für sie Gensoukyou mit dem legendären Paradies Hōrai gleich.[2]

Fähigkeiten[Bearbeiten]

Seitdem sie das Hourai-Elixir getrunken hat, ist sie absolut unsterblich. Sie ist nicht unverwundbar und verspürt dieselben Schmerzen wie ein normaler Mensch, ihr Körper regeneriert sich jedoch nach kurzer Zeit und altert nicht. Dies ist sogar im Spiel erkennbar: In Imperishable Night wird das Ende jeder Spellcard durch das Geräusch und die Effekte begleitet, die erscheinen, wenn ein Boss besiegt wird (allerdings im Normallfall nicht stirbt), und der darauf folgende Non-Spell ist mit „Wiederbelebung“ betitelt. Für Mokou ist es auf diese Art theoretisch möglich, unbegrenzt weiterzukämpfen, da sie aber immer noch Schmerzen ertragen muss, wird sie früher oder später durch diese zum Aufgeben gezwungen.
Da sie keine Konsequenzen fürchten muss, wenn sie ihre Gesundheit vernachlässigt, kümmert sie sich wenig um ihren Körper. Sie lebt in einem unbeheizten Haus im Bambuswald, da sie den Winter über eher in der Eiseskälte auf den Frühling wartet, als sich um Beheizung zu kümmern, und vergisst oft das Essen.

Im Gegensatz zu anderen Arten der Unsterblichkeit ist der Effekt des Hourai-Elixirs unumkehrbar und selbst die Wege, die das ewige Leben anderer beenden könnten, scheitern an Hourai-Unsterblichen.

Laut Perfect Memento in Strict Sense hat sie im Laufe ihres langen Lebens einige verschiedene, nicht näher genannte Arten von Magie erlernt, was sie im Kampf gegen Youkai einzusetzen weiß.[1] Mokou wird stark mit Feuer assoziiert, es wurde jedoch nicht genau erklärt, ob und wie sie Feuermagie beherrscht. Da ihr Feuer aber aus dem Ruder laufen kann, wie zur Zeit ihres Artikels in Bohemian Archive in Japanese Red, bei dem ein Kampf zwischen ihr und Kaguya beinahe einen Waldbrand ausgelöst hätte, ist anzunehmen, dass sie zwar vielleicht Flammen erzeugen, aber nicht unbedingt kontrollieren kann.

Tätigkeiten[Bearbeiten]

Mokou hilft gerne Menschen, die sich im Bambuswald der Verirrten verlaufen haben. Inzwischen scheint es eine Art Abkommen zwischen ihr und dem Menschendorf zu geben, dass sie sich als Eskorte durch den Wald anbietet, besonders, falls ein medizinischer Notfall nach Eientei gebracht werden muss. Sie spricht jedoch wenig oder gar nicht, auch wenn sie gerne ihrer Begleitung zuhört.[1]

Vergangenheit[Bearbeiten]

Mokou vor 1300 Jahren und heute in Changeability of Strange Dream

Fujiwara no Mokou stammt aus der reellen Fujiwara-Familie, welche ab der Nara-Zeit und besonders in der Heian-Zeit, also hauptsächlich vom 9. bis zum 12. Jahrhundert, großen Einfluss auf die japanische Politik hatten. Sie wurde vermutlich um das Jahr 700 geboren, ihre Existenz wurde jedoch geheim gehalten, was annehmen lässt, dass sie ein ungewolltes Kind war. Ihr Vater versuchte eines Tages, um Kaguya Houraisans Hand anzuhalten, welche ihm, wie allen ihren Verehrern, eine ihrer unlösbaren Aufgaben stellte. Sein Scheitern demütigte ihn und seine Familie, weswegen Mokou einen Hass auf die Mondprinzessin entwickelte.[3]

Im Laufe ihrer Jugend suchte Mokou nach Wegen, sich an Kaguya zu rächen, aber vergeblich, da Kaguya die Erde verließ und zum Mond zurückkehrte. Sie hatte allerdings ein Gefäß als Geschenk für den Kaiser hinterlassen, und Mokou beschloss, ihre Rache auszuüben, indem sie es stahl. Sie folgte insgeheim einer Gruppe Soldaten unter der Leitung eines Mannes namens Iwakasa, der auf Befehl des Kaisers das Gefäß auf den Fuji transportierte. Der Aufstieg brachte sie an den Rand ihrer Kräfte und sie brach auf dem letzten Stück zusammen. Iwakasa hatte sie allerdings schon vor einer Weile bemerkt und beschloss, ihr zu helfen, und nahm sie mit bis zur Spitze. Zu ihrer Überraschung erfuhr sie dort, dass die Truppe auf Geheiß des Kaisers das Gefäß in den Vulkan werfen sollte. Sie wurden jedoch durch die Göttin Sakuyahime aufgehalten, welche ihnen ihr Vorhaben verbot und erklärte, dass es sich bei ihrer Fracht um das Hourai-Elixir handelte, dass jeden Menschen absolut unsterblich machen konnte und so mächtig war, dass der schlafende Vulkan Fuji trotz ihrer Kontrolle wieder ausbrechen würde. Ihre Versuche, das Gefäß zu zerstören, schlugen fehl, und unter den Soldaten machte sich Unsicherheit und Misstrauen breit.
Durch ungeklärte Umstände kam in der nächsten Nacht bis auf Mokou und Iwakasa die ganze Gruppe ums Leben; laut Sakuyahime töteten sich die Soldaten gegenseitig im Kampf um das Elixir, Mokou selbst vermutet aber, dass die Göttin sie ermordet hatte. Der zermürbte Iwakasa erklärte, dass er auf Geheiß des Kaisers das Gefäß am höchsten Punkt - so nah wie möglich zum Mond - verbrennen sollte, woraufhin Sakuyahime ihn zum Yatsugatake, dem späteren Youkaiberg, verwies. Iwakasa machte sich auf den Weg, gefolgt von Mokou, welche sich während des Abstiegs vom Fuji an ihren ursprünglichen Plan erinnerte. Irgendwann erlag auch sie dem Bann der Vorstellung, unsterblich sein zu können. Sie stieß den Mann an einem steilen Stück um, floh mit dem Gefäß und trank das Elixir.

Obwohl sie nun Unsterblichkeit erreicht hatte, war sie ihrem Ziel, sich an Kaguya zu rächen, nicht näher gekommen, und musste zudem feststellen, dass das unsterbliche Leben ungeahnte Probleme mit sich brachte. Den Menschen fiel auf, dass sie nicht alterte, weswegen sie einsam und von Schuldgefühlen geplagt durchs Land ziehen musste. Nach dreihundert Jahren war sie von einer rasenden Wut auf die Welt erfüllt und tötete alles Lebendige, was sie fand, Menschen wie Youkai. Nach weiteren dreihundert Jahren langweilte sie auch das, sodass sie lethargisch wurde.
Neunhundert Jahre, nachdem sie unsterblich geworden war, erfuhr sie, dass Kaguya Houraisan nicht auf den Mond zurückgekehrt war, sondern insgeheim in Gensoukyou lebte und ebenso unsterblich war. Seitdem verbringen die beiden ihr ewiges Leben, indem sie sich regelmäßig töten.[4]

Zu einem unbekannten Zeitpunkt vor mehreren hundert Jahren tauchte Maribel Hearn aus der Zukunft in Gensoukyou auf und wurde von einem Youkai angegriffen, bis sie ein brennendes Mädchen wortlos rettete. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich hier um Mokou handelte.[5]

Konzept[Bearbeiten]

„Seit meiner Geburt ist »Zurückhaltung« für mich ein Fremdwort. So is’ das Leben für mich.“
Fujiwara no Mokou (Urban Legend in Limbo, Mokous Szenario gegen Marisa Kirisame)

Abstammung[Bearbeiten]

Es ist bekannt, dass sie aus der Fujiwara-Familie stammt, aber ihr Vater kann trotz seines Verhältnisses zur „Geschichte des Bambusfällers“ nicht eindeutig bestimmt werden. Laut der Sage gab es fünf Adlige, denen Kaguya eine unlösbare Aufgabe stellte, demnach müsste ihr Vater einer dieser Fünf gewesen sein. Es hieß zwar niemand von ihnen Fujiwara, allerdings entstand „Taketori Monogatari“ vermutlich um 900 und zog bei den fünf Verehrern Inspiration aus realen Persönlichkeiten. Nach dieser Argumentation basiert eventuell der Prinz Kuramochi auf Fujiwara no Fuhito, einem der Begründer der Fujiwara-Familie. Unter seinen Kindern gab es eine Tochter, deren Namen unbekannt ist. Falls Fuhito ihr Vater war, kam Mokou um 700 n.Chr. auf die Welt.

Name[Bearbeiten]

Mokou hat einen japanischen Adelsnamen nach dem Muster „Familienname + no + Vorname“. Ihr Nachname, Fujiwara (藤原), bedeutet wörtlich „Wisterienfeld“ - Wisterien, auch Blauregen oder Glycine, sind eine Gattung von Kletterpflanzen - und ist der Adelsname, der im siebten Jahrhundert Nakatomi no Kamatari vom Kaiser verliehen und anschließend zu seinem Familienname wurde. In diesem Sinne ist „Fujiwara no …“ nicht wirklich ein Nachname, sondern ein Ausdruck der Zugehörigkeit zu einer Familie (also „... von den Fujiwara“). Es sei erwähnt, dass es noch andere, nicht mit dem adligen Fujiwara-Clan verwandte Fujiwara-Familien gibt.

Ihr Vorname, Mokou (妹紅), setzt sich aus für „kleine Schwester“ und für „rot“ zusammen. Das Scarlet-Teufelsschloss Koumakan (紅魔館) wird mit demselben Zeichen geschrieben, und die dort wohnende Flandre Scarlet ist die kleine Schwester des (roten) Scharlachteufels, dies ist aber wohl Zufall und soll keine Verbindung darstellen. Offenbar kann kou im richtigen Kontext auch als „Phoenix“ übersetzt werden, während mo auch „trauernd“ bedeuten kann. Demnach kann ihr Name auch „trauernder Phoenix“ bedeuten, was Parallelen zu ihrer Darstellung als Phoenix und ihr tragisches ewiges Leben zieht.

Aussehen[Bearbeiten]

Mokous Auftreten hat sich zwischen ihren Auftritten kaum geändert. Sie hat sehr langes, weißes Haar, das ihr bis zu den Knöcheln reicht und je nach Darstellung einen schwachen Blaustich haben kann, sowie rote Augen. Ihre Kleidung ist für Touhou-Charaktere ungewöhnlich maskulin. Sie trägt ein weißes bis hellbraunes geknöpftes Hemd, welches in Imperishable Night und Cage in Lunatic Runagate lange Ärmel und kleine Gurte um den Oberarm hat. In Urban Legend in Limbo und Antinomy of Common Flowers scheinen die Ärmel bis über den Ellenbogen abgerissen oder verbrannt zu sein, und am linken Arm ist die Manschette am Handgelenk übrig. Mokou trägt immer einen Hakama mit, wie bei Männern üblich, getrennten Hosenbeinen mit Hosenträgern und von Talismanen bedeckt. Sie trägt auch einen Talisman als Schleife auf dem Kopf und weitere am Ende einiger Haarsträhnen. Manche vermuten, dass diese Talismane ihre Kleidung vor Feuer schützen sollen.

Vor ihrer Unsterblichkeit hatte Mokou schulterlange schwarze Haare. Es ist unklar, wie der Wandel ihrer Haarfarbe und Haarlänge zustande kam - eigentlich sollte das Hourai-Elixir sämtliche Änderung am Körper verhindern und die Alterung aufhalten, demnach kann es sich nicht um ergrautes Haar handeln. Falls ihre Haare seit damals nicht mehr weiterwachsen, könnten sie nicht so lang sein; falls sie doch weiterwachsen und sich genau wie der Rest regenerieren, sodass sich Mokou nicht ihre Haare schneiden könnte, müssten sie nach 1300 Jahren deutlich länger sein. Möglicherweise sind die Haare eine Ausnahme bei der Wirkung des Elixirs und so lang, weil Mokou im Laufe ihres langen Lebens aufgehört hat, sich regelmäßig um ihre Frisur zu kümmern, oder ZUN hat sich keine Gedanken darüber gemacht.

Auftritte[Bearbeiten]

„Wenn du nicht mit aller Kraft kämpfen willst, dann heißt das »Game Over« für dein Spiel des Lebens. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Deine Ein-Weg-Karte im Spätnacht-Zug gilt hier und jetzt.“
Fujiwara no Mokou (Imperishable Night, Extra-Stage gegen das Grenz-Team )

Spiele[Bearbeiten]

Imperishable Night

Kaguya Houraisan schickt die Protagonisten während einer Vollmondnacht in den Bambuswald der Verirrten, laut ihrer Aussage im Zuge einer Mutprobe. Dabei begegnen sie Mokou, welcher klar wird, dass es sich um einen Trick von Kaguya handelte, die Mokou die Protagonisten als eine Art Auftragsmörder auf den Hals hetzen wollte. Sie beschließt, Kaguyas „Laufburschen“ auf die Probe zu stellen, und fordert sie heraus.

Literatur[Bearbeiten]

Bohemian Archive in Japanese Red

Mokou wird in Bohemian Archive in Japanese Red von Aya Shameimaru für deren Zeitung erwähnt, nachdem sie zusammen mit Kaguya Houraisan ein Feuer im Bambuswald der Verirrten löschte. Beide behaupten, kein Wissen über die Ursache des Brands zu haben. In einem folgenden Einzelinterview verstrickt sich Mokou in Widersprüche und Aya äußert die Vermutung, dass Mokou und Kaguya das Feuer verursacht haben, wird dann jedoch von Mokou bedroht und bricht das Interview ab.

Es wird impliziert, dass die beiden Erzfeinde im Zuge eines Duells den Wald in Brand gesetzt haben.

Cage in Lunatic Runagate

Kapitel 4 ist aus Mokous Perspektive geschrieben und behandelt ihre Vergangenheit, ihre Unsterblichkeit und ihr Verhältnis zu Kaguya.

Beziehungen[Bearbeiten]

„Es war vor ein paar Jahren, als ich, aus welchem Grund auch immer, unbedingt mehr über den Qualm auf dem Berg wissen wollte, also ging ich jemanden im Dorf danach fragen. Sie weiß eine Menge über die Geschichte von Gensoukyou und gehört zu den wenigen Leuten, die mich wirklich verstehen: Die Halb-Bestie Keine Kamishirasawa.“
Fujiwara no Mokou (Cage in Lunatic Runagate, Kapitel 4)
Kaguya Houraisan

Mokous Leben ist eng mit Kaguyas Geschichte verbunden. Mokous Vater war einer der vielen, deren Heiratsanträge von Kaguya abgelehnt wurden, weswegen Mokou von Kind an Rache gegen sie schwor. Vor ihrer Rückkehr zum Mond hinterließ die Prinzessin des Mondes ihr Elixir der Unsterblichkeit dem Kaiser von Japan, der einen Mann namens Iwasaka damit beauftragte, es in den Fuji zu werfen. Mokou folgte der Gruppe um Iwasaka und wurde schließlich von der Möglichkeit, die Kraft des Elixirs für ihre Rache zu nutzen, in den Bann gezogen, woraufhin sie Iwasaka ermordete und es trank. In den folgenden Jahrhunderten bereute sie ihre Entscheidung und leidet sehr unter ihrer Unsterblichkeit. Sie macht seitdem Kaguya für ihr Elend verantwortlich. Seit sie weiß, dass Kaguya insgeheim in Gensoukyou geblieben ist, verbringen beide ihr ewiges Leben und die einhergehende Langeweile damit, einander immer wieder zu töten.

Kaguya und Mokou verbindet neben dieser Erzfeindschaft eine gewisse Freundschaft, da sie sich auf eine makabre Art Gesellschaft leisten und besonders Mokou auf diese Art eine Person in ihrem Leben hat, die so lange wie sie leben wird und ihr Leid teilt. Als Mokou zeitweise glaubt, dass Kaguya die Erde verlassen will, macht sie sich sorgen und zeigt sich sichtlich erleichtert, als Kaguya bleibt.[4]

Keine Kamishirasawa

Aufgrund ihrer Unsterblichkeit lebt Mokou mit dem Wissen, dass (mit Ausnahme Kaguyas) alle ihrer Bekannten vor ihr sterben, weswegen sie Kontakte meidet. Keine Kamishirasawa stellt dabei eine Ausnahme da. Keine hört sich Mokous Geschichten über ihre Vergangenheit an und verteidigt Mokou trotz deren Unsterblichkeit.[6] Mokou zählt sie zu „den wenigen Leuten, die [sie] wirklich verstehen“.[4]

Sumireko Usami

Sumireko Usami und Mokou begegnen sich in Urban Legend in Limbo. Mokou scheint der Kampf mit Sumireko zu gefallen und freundet sich mit ihr an.

Maribel Hearn, eine Freundin von Renko Usami, welche wiederum vermutlich mit Sumireko verwandt ist, wurde bei einer Zeitreise in Gensoukyou vor mehreren hundert Jahren durch ein brennendes Mädchen vor einem Youkai gerettet, wobei es sich vermutlich um Mokou handelt.[7]

Galerie[Bearbeiten]

Spellcards[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Mokou ist Teil der historischen Familie Fujiwara. Diese ging aus dem Untergang der zuvor sehr einflussreichen Familie Soga hervor, welche durch den Begründer der Fujiwara gestürtzt wurde. Soga no Tojiko stammt aus selbiger Familie, wobei diese Verbindung zwischen Mokou und Soga bisher nicht weiter aufgegriffen wurde.
  • In Imperishable Night ist ihr Titel Die Gestalt der Person von Hourai, eine Umschreibung von 蓬莱人形 („Hourai-Puppe“). Dieser Name ist eine weitere Referenz auf Hōrai und taucht auch im vollen Titel von Dolls in Pseudo Paradise („Hourai-Menschengestalt“/„Hourai-Puppe“ ~ Dolls in Pseudo Paradise (蓬莱人形 ~ Dolls in Pseudo Paradise )) und in einer Spellcard von Alice Margatroid auf. Es wird vermutet, dass sich sowohl Mokous Titel als auch Alice’ Spellcard auf Dolls in Pseudo Paradise beziehen, aber zwischen ihnen kein Zusammenhang besteht.
  • Mokou sollte ursprünglich zusammen mit Kaguya Houraisan in Touhou Hisoutensoku auftauchen, wobei Mokou vermutlich sogar der letzte Boss sein sollte. Dies wurde aus diversen Gründen jedoch nicht umgesetzt und schlussendlich die gesamte Geschichte umgeschrieben.[8]
  • Mokou stellt einen der wenigen gezeigten Todesfälle in Touhou Project dar, da sie während ihres Kampfs in Imperishable Night nach jeder Spellcard stirbt und wiederbelebt wird.
  • Laut Doremy Sweet ist Mokous Traumwelt-Ich ungewöhnlich schweigsam. Doremy schließt daraus, dass Mokou ihre Träume aufgegeben hat, oder von Träumen gelangweilt wird.[9]
  • Mokou mag keine Manjū. [10]
  • Mokous Alter wird auf etwa 1340 Jahre geschätzt.

Fandom[Bearbeiten]

Imperishable Night/Fandom

Offizielle Profile[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 Perfect Memento in Strict Sense, Mokous Artikel
  2. „Bei dieser Bergregion fern von menschlicher Siedlung kann es sich wahrlich nur um das Land Hourai handeln! Ist das Leben nicht wundervoll?“, Imperishable Night, Figuren.txt
  3. Imperishable Night, Figuren.txt
  4. 4,0 4,1 4,2 Cage in Lunatic Runagate, Kapitel 4
  5. Changeability of Strange Dream, Abschnitt 9
  6. Imperishable Night, Extra-Stage
  7. Changeability of Strange Dream, Abschnitt 9
  8. Teile eines Transkripts eines Interviews mit ZUN zur Entwicklung von Touhou Hisoutensoku und eine Analyse der Aussagen findet sich auf shrinemaiden.org.
  9. Antinomy of Common Flowers
  10. Imperishable Night, Grenz-Team