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Moriya-Schrein

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Moriya-Schrein
mo̞ɾija̠d͡ʑĩnd͡ʑʲa̠
Th123MoriyaShrine.jpg
Der Moriya-Schrein in Touhou Hisoutensoku
Lage Auf dem Youkaiberg
Bewohner
Kommt vor in:
Offizielle Spiele
  • Mountain of Faith (Stage 5, 6 und Extra-Stage)
  • Subterranean Animism (Extra-Stage)
  • Touhou Hisoutensoku (Möglicher Schauplatz)
  • Impossible Spell Card (Tag 9)
  • „Das hier ist der Moriya-Schrein. Ein längst vergessener Schrein aus alter Zeit.“
    Sanae Kochiya (Mountain of Faith)

    Der Moriya-Schrein (守矢神社 Moriya Jinja) ist ein Shintō-Schrein auf dem Youkaiberg. Er stammte ursprünglich aus der Außenwelt, bis er durch Kanako Yasaka nach Gensoukyou versetzt wurde. Hier werden sie und Suwako Moriya verehrt, und Suwakos Nachfahrin Sanae Kochiya arbeitet als Schreinmädchen und Priesterin. Seit seiner Ankunft stellt er eine Konkurrenz zum Hakurei-Schrein dar.

    Überblick[Bearbeiten]

    In Mountain of Faith, Subterranean Animism und Impossible Spell Card wird der Schrein durch einen sehr lange Weg dargestellt, an dessen Seiten Onbashira (hohe geschmückte Holzsäulen) stehen. Als Stage in Touhou Hisoutensoku hat er den üblichen Aufbau eines Schreins mit einem Torii, einer langen Treppe und einem Schreingebäude mit einem Shimenawa. Die Umgebung des Youkaibergs sieht hier ausgesprochen karg aus, mit gelbem Gras und offenbar über der Baumgrenze. In der Nähe befindet sich der See der Windgöttin, der mit dem Schrein nach Gensoukyou gebracht wurde.

    Durch seine ungünstige Lage wird der Schrein nicht oft durch Bewohner des Menschendorfs besucht. Dennoch scheint er sich gut durch den Verkauf von Technologie aus der Außenwelt an die Kappa finanzieren zu können.[1]

    Da er sich auf dem Youkaiberg in Gebieten befindet, die die Kappa und vor allem die Tengu beanspruchen, gab es Konflikte zwischen diesen Gruppen.[2] In Mountain of Faith waren sowohl Kappa als auch Tengu den Neuankömmlingen gegenüber feindlich gesinnt, aber bereits kurz danach begannen sie, sie zu akzeptieren, da es ihnen Vorteile versprach. Nach langen Verhandlungen wurde 2017 sogar eine Seilbahn eröffnet, welche über Tengu-Territorium führt und den Fuß des Berges mit dem Schrein verbindet.[3]

    Der Konflikt mit dem Hakurei-Schrein besteht weiterhin, wobei jedoch die jeweiligen Schreinmädchen inzwischen befreundet sind und die Konkurrenz von offener Feindseligkeit zu gelegentlichen Streitigkeiten gewechselt ist. Es gibt einen kleinen Nebenschrein des Moriya-Schreins auf dem Hakurei-Gelände, wie auch eine Reihe kleiner Schreine nahe des Menschendorfs.

    Hintergrund[Bearbeiten]

    Die Tanzhalle des Herbstschreins des Suwa-Taisha in der Präfektur Nagano

    Die Shimenawa, welche über dem Eingang des Schreins hängt, sind ungewöhnlich dick. Es heißt, dass in diesen verdrehten Tauen Götter versiegelt werden können. Yukari Yakumo äußert in Silent Sinner in Blue die Vermutung, dass sich in denen des Moriya-Schreins die Gottheit Take-Minakata, ein Kriegsgott, befinden könnte. Sein Vater, Ōkuninushi, herrschte über eine Region, die Amaterasu erobern wollte. Sie schickte einen Boten, Take-Mikazuchi, welcher Ōkuninushis Kapitulation forderte, woraufhin dieser seine Söhne um Rat fragte. Während Kotoshironushi ihm riet, sein Land aufzugeben, forderte Take-Minakata den Boten heraus. In diesem Kampf, welcher als erster Sumō-Kampf der Geschichte gilt, unterlag Take-Minakata gnadenlos und floh, bis er beim Suwa-See gestellt wurde, wo er sich ergab. Er ist eine der beiden Haupt-Gottheiten des Suwa-Taisha, dem Schrein am Suwa-See.[4]

    Der Moriya-Schrein basiert auf dem Suwa-Taisha. Der Name ist mit Suwako Moriya verbunden, der See der Windgöttin wirft eine Parallele zum Suwa-See auf und die Tanzhalle des Herbst-Schreins, welche auch sehr dicke Shimenawa besitzt, war die Vorlage für sein Aussehen in Touhou Hisoutensoku. Ein Bild dieses Gebäudes wird als Hintergrund von Kanako Yasakas Spellcards verwendet.

    Die Verbindung zu Take-Minakata findet sich auch in Touhou. Es wird impliziert, dass Kaiser Tsukiyomi, der Gründer des Mondvolks, der Bruder von Amaterasu ist. Die zuvor erwähnte Vermutung Yukaris ist, dass die Mondbewohner Take-Minakata mit den Shimenawa im Moriya-Schrein versiegelten, um ihn davon abzuhalten, Rache für die Eroberung der Länder seines Vaters zu nehmen. Sie wird zwar nicht bestätigt, aber da Watatsuki no Toyohime, in deren Gefangenschaft sich Yukari in diesem Moment befindet, sie ziehen lässt, anstatt wie bis dahin geplant sie ins Gefängnis auf dem Mond zu bringen, wird impliziert, dass der Youkai mit dieser Information seine Freiheit erpresst hat und richtig zu liegen scheint. Eine weitere, einfachere Verbindung zu Take-Minakata ist seine Frau Yasakatome, auf der Kanako Yasaka teilweise basiert.

    Es sei allerdings angemerkt, dass ist sehr unwahrscheinlich ist, dass der Moriya-Schrein tatsächlich der Suwa-Taisha ist. Die Außenwelt in Touhou ist generell die reale Welt, und während der Moriya-Schrein drohte, in Vergessenheit zu geraten, ist der Suwa-Taisha einer der wichtigsten Schreine Japans.

    Auftritte[Bearbeiten]

    Spiele[Bearbeiten]

    Mountain of Faith

    Reimu Hakurei besucht den Moriya-Schrein, nachdem Sanae Kochiya sie aufgefordert hatte, ihren Schrein aufzugeben.

    Subterranean Animism

    Nachdem die Protagonistinnen erfahren, dass Utsuho Reiuji ihre Kräfte von zwei Berggottheiten erhielt, besuchen sie den Schrein, um Kanako und Suwako zur Rede zu stellen, finden jedoch nur Sanae und Koishi Komeiji vor.

    Trivia[Bearbeiten]

    • Die Gegend rund um den Suwa-See hat mehrere Bezüge zu Gensoukyou und Touhou generell. Er liegt unterhalb der Yatsugatake-Berge, deren legendäre frühere Form der Youkaiberg ist, und bildet damit eine gewisse Parallele zu Gensoukyou: Ein Tal mit einem Bergmassiv am Rand und einem See in der Mitte. Außerdem wurde ZUN im Norden der Präfektur Nagano, an deren Grenze das Yatsugatake-Massiv liegt, geboren.

    Galerie[Bearbeiten]

    Referenzen[Bearbeiten]

    1. Symposium of Post-mysticism, Abschnitt über Kanako
    2. Symposium of Post-mysticism, Bunbunmaru-Artikel über den Youkaiberg
    3. Wild and Horned Hermit, Kapitel 39
    4. Englische Wikipedia-Artikel zu Take-Minakata und Take-Mikazuchi