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Yamame Kurodani

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黒谷 (くろだに) ヤマメ
Yamame Kurodani
kɯɽodanʲi jamame (♫)
Yamame Kurodani
Yamame Kurodani in Touhou Gouyoku Ibun
Helles Netz in dunkler Höhle
Mehr Charaktertitel
Spezies Tsuchigumo (Spinnen-Youkai)
Fähigkeiten Kann (besonders ansteckende) Krankheiten beherrschen
Heimat Unterwelt (Fantastisches Windloch, Ehemalige Hauptstadt)
Auftritte
Offizielle Spiele:
Literatur:
Musik 封じられた妖怪 ~ Lost Place (Subterranean Animism)
„Vorsichtig. […] Unterirdische Youkai sind sehr ungesund.“
„Ich bin auch so ungesund, ob gefressen oder nicht. Und ich hab schon ewig keine Menschen mehr mit meinem Gift gepeinigt. Hmm, vielleicht erlaube ich mir ja den Spaß?“
Patchouli Knowledge und Yamame Kurodani (Subterranean Animism, Szenario Marisa+Patchouli)

Yamame Kurodani (黒谷 ヤマメ Kurodani Yamame) ist ein Tsuchigumo, ein unterirdisch lebender Spinnen-Youkai. Sie wohnt am Eingang der Höhle, die in die Unterwelt tief unter Gensoukyou führt.

Allgemeines[Bearbeiten]

„Du bist nicht gerade die freundlichste Art von Besucher, wie mir scheint.“
Yamame Kurodani (Subterranean Animism, Szenario Marisa+Alice)

Yamame trat zuerst als Boss der ersten Stage von Subterranean Animism auf. Die Protagonistin begegnet ihr auf dem Weg in die Unterwelt und wird von ihr auf ein Fest eingeladen, gerät jedoch mit ihr in einen Kampf.

Persönlichkeit[Bearbeiten]

Yamame wird als fröhlich und kampfeslustig beschrieben. Unter den Bewohnern der Unterwelt, die sie näher kennen, ist sie sehr beliebt.[1] Aufgrund ihrer Fähigkeit, Krankheiten zu manipulieren und zu verbreiten, wird sie jedoch auch von vielen ersten Begegnungen gehasst, obwohl sie nicht grundlos von ihr Verwendung macht. Laut Hieda no Akyuu haben Menschen, die ihr begegnet sind, bereits erfolgreich mit ihr verhandelt und sind sicher ins Dorf zurückgekehrt, demnach gehört Yamame nicht zu den jederzeit aggressiven Youkai.[2]

Sowohl ihre Freundlichkeit als auch ihre Begeisterung für Kämpfe zeigen sich in ihrer ersten Begegnung mit der Protagonistin in Subterranean Animism. Yamame lädt sie auf ein großes Fest ein und macht anfangs keine Anstalten, sie anzugreifen; nachdem sich die Protagonistin jedoch unhöflich, seltsam oder beides verhält, greift Yamame an.

Fähigkeiten[Bearbeiten]

Ihre Fähigkeit ist die Manipulation von Krankheiten, insbesondere ansteckende. Sie scheint hauptsächlich eine nicht identifizierte Krankheit zu verbreiten, die hohes Fieber verursacht und ohne richtige Behandlung tödlich enden kann. Die Symptome ändern sich jedes Jahr leicht, weswegen die jährliche Form nach ihrem erstmaligen Auftreten benannt wird. Beides weist deutliche Parallelen zur reellen Grippe (Influenza) auf, eine virale Erkrankung, deren Erreger ihre Oberflächenstrukturen verändern und mischen können und somit jährlich neue Subtypen ausbilden. Hieda no Akyuu empfiehlt Infizierten, sich von anderen fern zu halten und die Ärztin von Eientei aufzusuchen. Zudem wäre laut ihr Yamame den Bewohnern des Menschendorfs unterlegen, weswegen sie es meide.

Unabhängig davon werden Tsuchigumo, vermutlich als Bezug auf die aufwändigen Netze der Webspinnen, als hervorragende Architekten gezeigt. Laut Symposium of Post-mysticism nehmen Tsuchigumo wie Yamame manchmal Bauaufträge von Oni, Kappa oder Tengu an und kommen im Schutz der Dunkelheit an die Oberfläche, um innerhalb einer Nacht das erwünschte Gebäude zu errichten.[2]

Konzept[Bearbeiten]

„Diese Erdspinne, die ich erwähnte, Yamame, wollte [dem Tempel] beitreten, weil »Menschen, die voller Sorgen zum Tempel kommen, so lecker aussehen«.“
Byakuren Hijiri (Symposium of Post-mysticism, Teil 3)

Name[Bearbeiten]

Yamames Vorname (ヤマメ) wird in Katakana geschrieben und hat daher keine feste Bedeutung. Allerdings lassen sich vom Klang zwei zu Yamame passende Schreibweisen in Kanji ableiten. Zum einen kann er als 山女 geschrieben werden, wortwörtlich „Bergmädchen“, was ihren Wohnort am Youkaiberg wiederspiegelt. Davon abgesehen heißt es laut manchen Folkloristen, dass es vor mehreren Tausend Jahren ein indigenes von den Japanern unabhängiges Volk in den Bergen gegeben haben soll, welche in alten Texten als 山男 oder 山人 (wörtlich „Bergjunge“ beziehungsweise „Bergmensch“) erwähnt werden. Ob hierauf Bezug genommen wird, ist unklar.
Zum anderen lässt sich Yamame als 八ま目 schreiben, was grob „acht Augen“ bedeuten würde und einen klaren Bezug auf ihre Existenz als Spinnen-Youkai herstellt.

Kurodani (黒谷) bedeutet „schwarzes Tal“.

Aussehen[Bearbeiten]

Yamame hat schulterlange blonde Haare, die hinten in einem Dutt zusammengemacht und mit einer braunen Schleife geschmückt sind, und braune Augen. Sie trägt ein schwarzes Hemd oder Kleid mit langen Ärmeln und ein braunes ärmelloses Kleid darüber. Das obere Kleid spielt in drei Formen auf ihre Spezies an, zum einen mit gelben Bändern, die wie Spinnenfäden von der Hüfte abwärts um sie geschlungen sind, dann mit sechs Knöpfen, die in zwei Reihen angeordnet sind und mit Yamames Augen zusammen ein Bild einer achtäugigen Spinne entstehen lassen, und zuletzt durch seine weite, birnenartige Form, die den Hinterleib einer Spinne darzustellen scheint. Sie trägt schwarze Schuhe und weiße Socken.

In Touhou Gouyoku Ibun ist ihre Kleidung fast identisch, mit Ausnahme von Mustern an den Säumen und an der Schleife. Allerdings wird sie hier mit zwei Paar Spinnenbeinen dargestellt, die offenbar an ihrem Rücken ansetzen.[3] Zudem nutzt sie die Bänder um ihr Kleid wohl auch, um sich daran abzuseilen.

Ursprung[Bearbeiten]

Der Begriff Tsuchigumo (土蜘蛛) ist sowohl eine Bezeichnung für einen Typ von Youkai als auch ein historischer abwertender Ausdruck für ethnische Gruppen, die sich nicht dem japanischen Kaiserhof unterwarfen. Wortwörtlich bedeutet er „Erdspinne“ und wurde möglicherweise im Versuch der Herrscher, Abtrünnige in den Augen des Volkes zu entmenschlichen, auf die unabhängigen Einwohner angewendet. Allerdings gibt es auch den ähnlich klingenden Begriff Tsuchigomori (土隠), „sich im Boden verstecken“. Da diese Gruppen oft in Höhlen oder Erdlöchern lebten, könnte dies als „Erdbewohner“ als eine Bezeichnung für sie begonnen haben, die dann als Wortwitz auf die Erdspinnen abgewandelt und zu einem Youkai gemacht wurde.

Die Youkai Tsuchigumo sollen riesige Spinnen sein, welche sich nach manchen Mythen (besonders der Geschichte Tsuchigumo Sōshi) verwandeln können, unter anderem in Frauen.

In Touhou wird nicht wirklich auf diese Legenden Bezug genommen.

Auftritte[Bearbeiten]

„Hier im Untergrund feiert man gerade ein großes Fest. Sie lassen alle mitfeiern, also geh ruhig weiter. Viel Spaß noch.“
Yamame Kurodani (Subterranean Animism, Szenario Reimu+Suika)

Spiele[Bearbeiten]

Subterranean Animism

Yamame begegnet der Protagonistin, als diese auf dem Weg in die Unterwelt durch ihre Höhle fliegt. Da die Spielfigur mit ihrer Partnerin über deren jeweiliges System spricht, glaubt Yamame, dass sie Selbstgespräche führt, was sie als unhöflich und als Anlass für einen Angriff sieht. Sie wird jedoch besiegt.

Literatur[Bearbeiten]

Symposium of Post-mysticism

Neben dem Artikel, den Hieda no Akyuu über sie verfasst hat, erwähnt Byakuren Hijiri den Tsuchigumo neben Rin Kaenbyou als Beispiel für einen Youkai aus der Unterwelt, den sie aufgrund seines Verhaltens ablehnen musste. Laut ihr hatte Yamame um Einlass in den Myouren-Tempel gebeten, da sich dort besorgte Menschen sammeln, welche sie als „besonders lecker“ empfindet. Laut Akyuus Kommentar sieht Yamame Krankheiten und Beschwerden als „Gewürze“ und empfindet psychische Störungen als „würzig“.[4]

Beziehungen[Bearbeiten]

Die Youkai der Unterwelt

Es werden keine eindeutigen Verhältnisse zu bekannten Bewohnern der Unterwelt erwähnt, allerdings heißt es, dass sie unter den Youkai generell sehr beliebt ist.

Nitori Kawashiro

Nitori beschwert sich beiläufig über die Tsuchigumo, da sie laut ihr die Flüsse der Kappa verschmutzen, und leitet einen Kampf zwischen Yamame und Marisa Kirisame ein, um sich zu rächen. Es heißt allerdings auch, dass Kappa von den Fähigkeiten der Tsuchigumo als Architekten Gebrauch machen.[2]

Galerie[Bearbeiten]

Spellcards[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Yamames Spellcards stellen Spinnennetze dar.
  • Auf der Demo-CD von Subterranean Animism ist Yamame kopfüber platziert, um eine hängende Spinne darzustellen. Im Spiel selbst wurde sie zur Enttäuschung mancher jedoch nicht so gezeigt. Erst in Hopeless Masquerade hängt sie kopfüber im Hintergrund und in Touhou Gouyoku Ibun wird sie laut den Demos auch zeitweise wie eine Spinne an einem Faden hängen.

Fandom[Bearbeiten]

Subterranean Animism/Fandom

Offizielle Profile[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]